Ein Interview mit dem Science Buster Werner Gruber über Sprengstoff, Ananas und Politik
Am 24. Dezember 2009 wurde eine interessante Entdeckung von Forschern in der renommierten Zeitschrift Nature publiziert. Das Sonnensystem läuft derzeit durch eine 30 Lichtjahre ausgedehnte Gaswolke, die Lokale Flocke oder auch Lokaler Flaum genannt wird. Wenn sich die Erde durch diese Lokale Flocke oder ähnliche Gaswolken bewegt nimmt auch die so genannte galaktische Strahlung bestehend aus hoch-energetischen Teilchen zu, die von außerhalb des Sonnensystems stammt und auf unsere Erde trifft. Solche Gaswolken, wie die Lokale Flocke könnten auch Auswirkungen auf unser Erdklima auf Zeitskalen im Bereich von 10.000 bis 100.000 Jahren haben.
Astronomen und Kosmologen von der NASA haben in internationaler Zusammenarbeit erste Hinweise auf ein Paralleluniversum, also ein anderes Universum das neben unserem eigenen existiert, entdeckt. Die Annahme der bizarren Vorstellung eines Multiversums bestehend aus beliebig vielen Paralleluniversen wird in letzter Zeit von immer mehr Astronomen, Kosmologen und Astrophysikern favorisiert. Aber es ist schon eine Sensation, dass nun auch astronomischen Beobachtungen erste Hinweise eines Paralleluniverums durch die Entdeckung des so genannten Dunklen Flusses liefern.
Klimaschützer stehen vor einem Scherbenhaufen, weil im Gegensatz zu den Vorhersagen ihrer Kliimamodelle die globale Temperatur auf der Erde schon seit 10 Jahren nicht mehr zunimmt. Weiters kommen immer mehr Ungereimtheiten in den UN-Berichten der Klimaforscher zu Tage.
Im August 2010 werden nun die Konsequenzen aus der Krise gezogen. Experten empfehlen einen Umbau des UNO-Klimarats IPCC. Sie üben teils deutliche Kritik an der Arbeit des Gremiums. Sowohl in der Führung als auch bei der wissenschaftlichen Arbeit des Klimarats seien Reformen notwendig.
Am 12. November 2009 ist es soweit: der laut Regisseur Roland Emmerich „Mutter aller Katastrophenfilme“ mit dem Titel 2012 kommt in die Kinos. Um 200 Millionen Dollar wurde mit nicht weniger als 1000 Spezialeffekten-Künstlern der ultimative Katastrophenfilm gedreht. Der Film basiert auf der Idee, dass nach dem Ende der Langen Zählung des Maya-Kalenders die Welt im Jahr 2012 untergehen wird. Dabei führt eine Erdkrustenverschiebung ausgelöst durch Sonnenstürme zu zahlreichen Phänomenen, wie Erdbeben, Vulkanausbrüche und Flutwellen, und zum Weltuntergang. Die wissenschaftlichen Annahmen im Film entbehren jeglicher wissenschaftlicher Grundlage. Der Film ist reine Fantasie und dient nur zur Unterhaltung des Publikums. Wenn man sich den Film anschauen und sich dabei auch unterhalten will, gibt es nur eine Möglichkeit: „Hirn abschalten!“
Lohas ist das Akronym für „Lifestyle of Health and Sustainability“ und beschreibt eine neue Generation mit einem Lebensstil, der angeblich Gesundheit und Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt stellt. Lohas und Lifestyle-Ökos interessieren sich für Gesundheit, Spiritualität, Nachhaltigkeit und Ökologie. Sie wohnen in eleganten Wohnungen oder Häusern, fahren mit dem Auto zum Yogakurs, parken vor dem Biosupermarkt, verwenden homöopathische Mittelchen, trinken Öko-Sprudel und belebtes Wasser, und richten ihre Wohnungen mit Sheng Fui ein. Sie sind natürlich auch für jedes irgendwie grüne Projekt zu haben. Diese neue kaufkräftige und unkritische Gruppe wird in einem neuen Buch aufs Korn genommen:
Kathrin Hartmann: Ende der Märchenstunde - Wie die Industrie die Lohas und Lifestyle-Ökos vereinnahmt, Blessing, München, 2009
Kathrin Hartmann: Ende der Märchenstunde
Die Science Busters haben einen Fall aus dem Buch beispielhaft analysiert.
Am 6. Oktober 2009 um 11:45 war es wieder soweit: das Nobelpreiskomitee gab die Nobelpreise für Physik 2009 in der Höhe von etwa einer Million Euro bekannt. Diesmal für Leistungen und Entwicklungen, die unseren Alltag entscheidend und nachhaltig verändert haben und die uns allen zu Gute kommen. Wenn Sie telefonieren, Breitband-Internet benutzen, eine Fernsehsendung anschauen, oder mit einer Digitalkamera fotografieren, alle diese Errungenschaften haben ihren entscheidenden Anstoß durch die diesjährigen Nobelpreisträger erhalten.
Gehen wir einer Kleinen Eiszeit entgegen, weil die Sonne schläft? Die Sonne leuchtet nicht gleichmäßig. Alle 11 Jahre gibt es ein Maximum bzw. ein Minimum an solarer Aktivität. Im Minimum der Sonnenflecken ist auch die Sonnenaktivität am geringsten.
Der Sonnenfleckenaktivität ist aber derzeit in einem Minimum wie schon seit etwa hundert Jahren nicht mehr. Im derzeitigen Aktivitätsminimum war die Sonne bereits 737 Tage ohne einen einzigen Sonnenfleck verglichen mit den sonst typischen 485 Tagen. Im Jahre 2009 waren fast überhaupt keine Sonnenflecken zu sehen, während normalerweise schon zumindest über etwa 50 Sonnenflecken vorhanden sein müssten. Im gesamten August 2009 waren 0 (in Worten Null) Sonnenflecken auf der Sonne zu sehen. Auch im September 2009 waren vdie meisten Tage ohne Sonnenflecken. Fast alle Tage der ersten Oktoberhälfte 2009 waren wiederum ohne einen einzigen Sonnenfleck.
Der 100-m-Sprint der Herren gilt als Königsdisziplin der Leichtathletik. Am 16. August 2009 war es bei der WM in Berlin soweit: der Jamaikaner Usain Bolt verbesserte seine eigene ein Jahr vorher bei der Olympiade in Peking aufgestellte 100-Meter-Bestzeit gleich um 11 Hundertstel Sekunden. Die neue Rekordzeit liegt bei sagenhaften 9,58 Sekunden. Die Analyse des Laufs liefert interessante Ergebnisse.
Zum Verhindern von Asylmissbrauch schwebt der österreichischen Innenministerin Fekter eine Altersfeststellung per Röntgen vor. Mit dieser Maßnahme soll verhindert werden, dass sich Asylwerber mit gefälschten Dokumenten und der Hoffnung auf ein erleichtertes Verfahren als Jugendliche ausgeben.
Solche Untersuchungen machen jedoch zur Widerlegung einer behaupteten Minderjährigkeit jedoch wenig Sinn.