ScienceBusters
Heinz_oberhummer

Wahlbetrug im Iran?

  • Prof. Heinz Oberhummer
  • 22.06.09, 00:00 Uhr

Verschiedene mathematische Untersuchungen zeigen große Unregelmäßigkeiten bei der Iranwahl 09 auf. Diese beruhen sowohl auf Analysen sowohl der ersten Stelle als auch der letzten beiden Stellen der Wahlstimmen der vier einzelnen Kandidaten in den 366 Wahlbezirken. Zusammen genommen ergeben diese mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit massive Wahlmanipulationen.

Die Wahl zum iranischen Präsidenten am 12. Juni 2009 brachte laut dem iranischen Innenministerium folgendes Ergebnis:

Ahamdinejah (A):24.527.516 (62,63%)
Mousavi (M)13,216.411 (33,75%)
Rezaee (R)678.244 (1,73%)
Karroubi (K)333.635  (0,85%)

Der Astrophysiker Boudewijn F. Roukema von der Nicolaus Copernicus Universität in Torun, Polen analysierte die Wahlergebnisse der Wahl mit Hilfe des Benford’ schen Gesetzes. Eine weitere Analyse haben Bernd Beber and Alexandra Scacco von der Columbia Universität durchgeführt. Aus den beiden unterschiedlichen Analysen folgt, dass die Wahl mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht korrekt durchgeführt sondern manipuliert wurde und massiver Wahlbetrug im Spiel war.

Der Iran hat eine große mathematische Tradition und Iraner haben die Algebra entscheidend weiter entwickelt und verfeinert. Das Wort Algebra stammt sogar aus dem Persischen. Es ist wichtig für die Bevölkerung im Iran, dass es nun auch wissenschaftliche Grundlagen gibt, die den Wahlbetrug nachweisen können. Dafür muss man B. F. Roukema, B. Beber und A. Scacco danken.

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Heinz_oberhummer

Flugzeugabsturz durch Blitzschlag?

  • Prof. Heinz Oberhummer
  • 03.06.09, 00:00 Uhr

Ein Airbus der Air France ist am 1.6.2009 auf dem Weg von Rio de Janeiro nach Paris über dem Atlantik mit 228 Menschen an Bord abgestürzt. Die Unglücksursache könnte Blitzschlag gewesen sein. Ist das möglich?

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Heinz_oberhummer

Österreich bleibt beim CERN!

  • Prof. Heinz Oberhummer
  • 19.05.09, 00:00 Uhr

Die Reaktionen auf den geplanten CERN-Austritts Österreichs haben gefruchtet. Österreich tritt nicht aus dem CERN aus! Ein Freudentag für die österreichische Wissenschaft!

Vor allem die Petition "STOPPT DEN BEABSICHTIGTEN CERN-AUSTRITT ÖSTERREICHS!" mit über 32.000 Unterstützern war ein durchschlagender Erfolg. Dazu haben auch die Science Busters und vor allem deren Freunde und Fans durch ihre Unterstützung beigetragen. Vielen Dank!

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Heinz_oberhummer

CERN-Austritt Österreichs!

  • Prof. Heinz Oberhummer
  • 11.05.09, 00:00 Uhr

Der österreichische Wissenschaftsminister Dr. Johannes Hahn beendet völlig überraschend Österreichs Mitgliedschaft im Forschungszentrum CERN. CERN ist das Flagschiff der europäischen Forschung und auf dem Gebiet der Teilchenforschung die Nummer Eins auf der Welt. Österreich war am CERN fast 50 Jahre Mitglied und ist nach Jugoslawien, das wegen seiner Auflösung nicht mehr dabei ist, das erste Land, das aus dem CERN austreten will. Nachfolge-Staaten wie Slowenien sind aber längst wieder Mitglied. Albanien bemüht sich gerade um eine Mitgliedschaft und würde damit Österreich hinter sich lassen. Trotzdem sagt das österreichische Wissenschaftsministerium:
No, we can’t!

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Werner_gruber

Piraterie nimmt zu

  • Univ.-Lekt. Werner Gruber
  • 07.04.09, 00:00 Uhr

Die internationale Piraterie wird heuer als Nachrichtenthema wohl ein Tophit werden. Die Gründe für die tatsächliche oder vermeintliche Zunahme von Schiffsentführungen sind vorrangig wirtschaftliche und politische. Die Gründe warum Schiffe überhaupt im Wasser schwimmen, sind aber rein physikalische.

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Heinz_oberhummer

Der atomisierte Jesus

  • Prof. Heinz Oberhummer
  • 06.04.09, 00:00 Uhr

In der Bibel steht: „Wo zwei oder drei in meinem Namen beisammen sind, bin ich mitten unter ihnen. (Mt. 18,20)“. Das wirft die Frage auf, wie viele Atome von Jesus sich denn in jedem von uns befinden.

Jesus Hier bestellt jemand nicht zwei oder drei Bier in seinem Namen

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Werner_gruber

Das Sauna-Ei

  • Univ.-Lekt. Werner Gruber
  • 26.03.09, 00:00 Uhr

Schlägt man ein Ei auf, so erkennt man Eiklar und Dotter. Das Eiklar besteht aus verschiedensten Proteinen. Das wichtigste davon mit einem Anteil von 54% ist das Ovalbumin, das erst bei 84,5°C erstarrt. Wenn man das Ei kocht, was wird dann als erstes hart? Der Dotter beginnt bei einer Temperatur von 65°C hart und fest zu werden.

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Heinz_oberhummer

Kommt die große Katastrophe?

  • Prof. Heinz Oberhummer
  • 17.03.09, 00:00 Uhr

Der Asteroid Apophis ist ein 270 Meter großer Felsbrocken im Weltraum, der auf der Erde einschlagen könnte. Er ist benannt nach dem altägyptischen Gott der Auflösung, Finsternis und Chaos. In schon 20 Jahren kommt er der Erde gefährlich nahe. Am Freitag, 13. April 2029 abends wird Apophis mit freiem Auge über Europa in einer Höhe von etwa 30.000 km sichtbar sein. Sieben Jahre später am 13. April 2036 besteht dann eine Chance von 1 zu 46.000, dass der Asteroid tatsächlich einschlägt.

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Heinz_oberhummer

Das zäheste Lebewesen

  • Prof. Heinz Oberhummer
  • 04.03.09, 00:00 Uhr

Auf meinem kleinen Bauernhof im Dunkelsteinerwald lebt eines der zähesten Lebwesen des Universums. Dieses Lieblingsbakterium von mir heißt Deinococcus Radiodurans. In den Bemmerln (Hochdeutsch: Kot) meiner Alpakas existieren diese Bakterien. Sie kommen aber auch in anderen Tieren wie atlantischen Schellfisch oder auch an unwirtlichen Orten wie antarktischen Gestein vor. Dieses Bakterium übersteht extrem lebensfeindlichen Bedingungen, wie höchste radioaktive Strahlung, Säurebäder, Austrocknung und Hitze. Es verträgt mehr als das Tausendfache der radioaktiven Strahlung, die für die meisten anderen Lebewesen bereits tödlich wäre.

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Werner_gruber

Speisesalz = Speisesalz = Speisesalz!

  • Univ.-Lekt. Werner Gruber
  • 16.02.09, 00:00 Uhr

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen normalem Speisesalz aus der Saline, Meersalz und Himalayasalz? Natürlich zunächst einmal der Preis, denn Himalayasalz kostet oft das Zwanzigfache von normalem Salz. Das Himalayasalz ist physiologisch nicht besser. Wertvoll ist das Himalayasalz ausschließlich für die Brieftasche des Verkäufers, weil er mit einem Marketingschmäh ein Vermögen verdient.

Speisesalz ist Speisesalz ist Speisesalz! Speisesalz besteht zu 98% aus Natriumchlorid. Der Rest? Sind ein paar Mineralstoffe, manchmal eine Rieselhilfe, beides nicht der Rede wert, und hauptsächlich Verunreinigungen. Der unterschiedliche Salzgeschmack der Sorten hängt ausschließlich vom Mahlgrad beziehungsweise der Korngröße ab. Je feiner das Salz gemahlen ist, umso mehr Moleküle können sich auf der Zunge gleichzeitig lösen, und umso aggressiver erscheint uns das Salz. Bei größeren Körnern dauert es etwas länger, bis das Salz auf der Zunge zergeht, deshalb erscheint es uns deutlich milder.

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