Bierstern-Tourtagebuch Tag 3: Premiere in Mainz

Endlich Premiere! Nach den langen Planungen während des Sommers und den beiden Vorpremieren in St. Pölten und Innsbruck hatte unsere neue Show Bierstern, ich dich Grüße endlich ihre offizielle Uraufführung. Und zwar in Mainz! Der Vortrag der Premiere stand allerdings weniger im Zeichen des Biers sondern viel mehr in dem der enorm komplizierten Festkörperphysik. Aus diesem Teilgebiet der Naturwissenschaft stammten nämlich die drei Physik-Nobelpreisträger des Jahres 2016… Während der Zugfahrt von Jena nach Mainz und auch noch den ganzen Rest des Tages habe ich probiert zu verstehen, was mit den „topologischen Phasenübergängen“ gemeint sein könnte, für das drei britische Physiker die wichtigste Auszeichnung der Wissenschaft erhalten haben. Zum Glück musste ich mir dazu aus Recherchegründen passendes Backwerk besorgen und mit dieser Energie habe ich dann zwei Artikel (einen langen und einen kurzen) darüber verfasst in denen man nun auch nachlesen kann, was der Nobelpreis mit Donuts und Brezeln zu tun hat.

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Am Abend machte sich dann Helmut Jungwirth auf die Suche nach einem passenden naturwissenschaftlichen Witz über Hefe (erfolgreich übrigens; und der Witz ist exakt so lustig wie man sich einen Witz über Hefeforschung vorstellt!) während Martin Puntigam uns mit regionalem Craft-Bier auf die kommende Premiere und die erste öffentliche Verkostung unseres eigenen Science-Busters-Bier einstimmten.

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Am Tag der Uraufführung präsentierte sich Mainz zwar etwas frisch aber mit strahlend blauem Himmel und ich hab den Morgen für einen kleinen Lauf entlang des Rheins genutzt

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Noch mehr gute Vorzeichen: Auf dem Schillerplatz leuchtet ein Regenbogen; immerhin auch ein 1A wissenschaftliches Phänomen!

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Und direkt vor unserem Hotel haben wir dann auch noch – passend zum Titel unserer Show – einen Stern entdeckt:

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Der Weg zum Theater im Frankfurter Hof führt an noch mehr Wissenschaft vorbei und das Straßenpflaster weist uns auf die enge Verbindung zwischen Astronomie und Geografie hin:

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Im Theater war dann auch schon alles für den Abend vorbereitet:

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Alles zumindest bis auf den Versuchsaufbau von Helmut Jungwirth, der wie üblich erst noch ein wenig experimentieren muss, bevor die Show los geht.

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Und endlich sehe ich auch das Science-Busters-Bier mit eigenen Augen!

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Die Premiere verlief wunderbar; das Publikum war zufrieden und auch ausreichend erbost über mein extra für den Abend gekauftes und nicht nur bundeslandfremdes sondern auch ein klein wenig grauslich schmeckendes Experimentierbier:

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Das live auf der Bühne hergestellte Eisbock-Bier und das erstmals zur Verkostung stehende echte Science-Busters-Asteroidenbier kam dagegen wunderbar an und wurde vom Publikum nach der Show bis auf den letzten Tropfen ausgetrunken:

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Ebenso wie das Laugengebäck von Helmut Jungwirth (nur das dieses nicht ausgetrunken sondern aufgegessen wurde)

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Den Abend haben wir dann im Eisgrubbräu ausklingen lassen, in dem es nicht nur hervorragendes lokal gebrautes Bier gab, sondern auch gute (wenn auch nicht unbedingt allzu leichte) Küche:

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Die Zeit in Mainz endet so wie sie angefangen hat: Mit einem Nobelpreis. Diesmal allerdings nicht der für Physik sondern der mittlerweile ebenfalls schon vergebene Preis für Chemie. Was es mit den prämierten Nanomaschinen auf sich hat, hat sich Helmut Jungwirth nach der Show noch von Chemiker und Wissenschaftsjournalist Lars Fischer erklären lassen.

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Ich habe mich währenddessen mehr auf Bier und Abendessen konzentriert und bin der Unterhaltung nicht gefolgt. Aber die Skizze von Lars ist ja eigentlich sowieso selbsterklärend:

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Nach der Premiere in Mainz steht jetzt eine kurze Pause an, bevor dann am 17. Oktober die Österreich-Premiere in Wien stattfinden wird. Dann werden wir im Wiener Stadtsaal wieder Bier rotieren lassen, Hefe mit Bohrmaschinen irritieren und die Astronomie des Alkohols zelebrieren!

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