Bierstern-Tourtagebuch Tag 7: Lebensknödelsuppe in Baden und eine Battle Wien

Nach der Tour durch die Bundesländer hat es uns wieder nach Wien verschlagen. Genauer gesagt: Zuerst ins Wiener Umland, wo wir am 6.11.2016 in Baden aufgetreten sind. Die Shows bei der art.experience sind vor allem immer auch in kulinarischer Höhepunkt jeder Tour; das hausgemachte Catering dort ist jedesmal hervorragend. Diesmal war besonders die Leberknödelsuppe wunderbar – bzw. die „Lebensknödelsuppe“ (was laut Martin Puntigam ein – laut Selbstaussage schlechter aber trotzdem verbreitenswürdiger – Witz
sein soll):

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Vor der Show experimentierte Helmut wie üblich mit Bohrmaschine und Bier herum:

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Und war dann höchst schockiert ob des dabei verursachten Flecks auf seiner Krawatte!

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Am Tag danach fand die Bierstern-Show nach der Premiere ein zweites Mal im Wiener Stadtsaal statt. Martin Puntigam und VJ Roman waren nach der Show allerdings schon mit der Planung der nächsten Premiere am nächsten Tag beschäftigt:

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Die war wirklich etwas besonderes. Das zeigte sich nicht nur an meinem (sehr passend!) nummerierten Mikro:

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Oder den vielen neuen Requisiten:

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Sondern vor allem an den neuen Gesichtern auf der Bühne. Science-Slam-Europameister und Molekularbiologe Martin Moder hatte an diesem Tag seine Premiere auf der Science-Busters-Bühne:

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Gunkl war ebenfalls dabei.

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Elisabeth Oberzaucher und Martin Puntigam probten musikalisch:

Und alle anderen waren auch da! Das erste Mal standen die Science Busters in kompletter Besetzung am Start: Martin Puntigam, Gunkl, Martin Moder, Helmut Jungwirth, Elisabeth Oberzaucher, Peter Weinberger und ich waren zur ersten „Battle Royal“ angetreten. Das heißt: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen probieren dem Publikum zu beweisen, dass ihre jeweilige Disziplin die beste ist, um ein vorgegebenes Thema zu erforschen und zu verstehen. Den Auftakt machte gestern das Thema “Leben”

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Der Stadtsaal war voll; das Publikum zufrieden (obwohl einige nicht ganz so begeistert davon waren, dass Chemiker Peter Weinberger die schwefelige Uratmosphäre der Erde gar so eindrucksvoll und geruchsstark im ganzen Saal demonstriert hat). Uns allen hat das neue Show-Konzept großen Spaß gemacht. Aber wenn es schon um eine „Battle“ geht, dann sollte man sich vorab auch ein wenig anheizen… („Trash Talk“ heißt das im Sport, glaube ich). Also habe ich meine Kollegen gebeten, in nicht mehr als einer Minute möglichst eindrucksvoll zu demonstrieren, dass ihre jeweilige Disziplin die beste ist, wenn es um die Erforschung des Lebens geht und das ganze auf Video aufgenommen (da es eine spontane Aktion war, ist die Qualität nicht ganz so perfekt).

Den Anfang macht Helmut Jungwirth mit einem sehr emotionalen Plädoyer für seine Mikrobiologie:

Elisabeth Oberzaucher konterte mit einer kurzen und knappen Verteidigung der Verhaltensbiologie:

Kaum mehr Zeit brauchte Peter Weinberger um zu erklären, dass Chemie die Erforschung des Lebens dominiert:

Dann musste ich mich auch einmischen, denn wenn es eine Wissenschaft gibt, die sich mit Leben auskennt, dann natürlich die Astronomie!

Und schließlich meldete sich auch noch Molekularbiologe Martin Moder zu Wort:

Aus meiner Sicht ist natürlich klar, wer bei dieser Battle als Sieger vom Feld gehen muss 😉 Aber auf der Bühne haben wir dann natürlich alle sehr interessante (und amüsante) Wissenschaft präsentiert und am Ende stand nicht jeder gegen jeden (wir mögen uns ja auch), sondern eine Allianz aus Astronomie/Chemie gegen die Phalanx der Biologen. Das Schokoladeneis das Helmut Jungwirth am Ende der Show mit mikrobiologischen Methoden produziert hat, hat uns dann aber allen sehr gut geschmeckt…

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Die Premierenfeierlichkeiten verliefen kurz, denn am nächsten Tag ging es zur Bierstern-Show im Linzer Posthof. In Linz war das Wetter schön:

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Und auch abends strahlte ein (fast) voller Mond am Himmel:

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Das zu verkostende Bier war wie üblich schnell zu Ende verkostet:

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Und während der Rest der Science Busters ihrer Wege ging, fuhr ich nochmal zurück nach Wien zur Universitätssternwarte um dort einen Vortrag zu halten.

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Und endlich habe ich auch ein Glas Honig der im Sternwartepark ansässigen Bienen bekommen!

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Die Pause nach diesem langen Abschnitt der kurz währt aber nur kurz. Demnächst geht es weiter in Oberösterreich. Zuerst in Gmunden (16.11.2016), dann in Ried im Innkreis (17.11.2016) und dann in Steyr (18.11.2016). Was dort passiert ist, kann man dann wieder demnächst im Tourtagebuch nachlesen!

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